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Blogserie Lean Development 2/7 – Mangelnde Technologie-Verfügbarkeit

22. November 2024

Eine weitere bekannte Problematik ist die Tatsache, dass bei vielen Unternehmen ein Grossteil der Entwicklungsarbeit erst dann stattfindet, wenn das Produkt-Kick-off bereits erfolgt ist oder der konkrete Kundenauftrag vorliegt.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Durchlaufzeit bis zur Serienreife beziehungsweise der Übergabe des fertigen Produkts an den Kunden sehr in die Länge gezogen wird. Aktuell ist es noch wenig verbreitet, dass Unternehmen Ressourcen zur Verfügung stellen, um eine höhere Technologie-Verfügbarkeit sicherzustellen. Das heisst, es werden meist keine Technologien vorentwickelt bzw. zur Verfügung gestellt, die im Einklang mit der Entwicklungsstrategie stehen und so später in konkrete Produkte einfliessen könnten.

Unser Ansatz

Wie bereits im letzten Blog-Beitrag erwähnt, kann eine Technologie-Roadmap dabei helfen, die richtigen Produkte oder Module vorzuentwickeln, um diese dann später in konkreten Entwicklungsprojekten einsetzen zu können.

Dabei können beispielsweise durch die Anwendung von Methoden wie «Valuemanagement» die Bauteil- und Produktkosten deutlich reduziert werden. Hierbei geht es vor allem darum, die genauen Anforderungen zu verstehen und in Funktionen des Produktes umzusetzen. Alles was keinen direkten Mehrwert darstellt, gilt es zu hinterfragen.

Um Synergien optimal nutzen zu können, ist es sinnvoll, modulare Produktstrukturen aufzubauen. Bei Design und Entwicklung von neuen Produkten kann so passend zu den Kundenwünschen und -anforderungen auf bereits bestehende Module und Technologien zurückgegriffen werden.

Häufig ist es auch sinnvoll, die bis dato verwendeten Fertigungstechnologien zu hinterfragen und diese mit möglichen Alternativtechnologien zu vergleichen. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, strukturierte Kommunikationsplattformen zur Abstimmung mit Fertigung und Montage zu etablieren. Durch eine frühzeitige Einbindung der Produktionsbereiche in den Entwicklungsprozess können potenzielle Schwierigkeiten während der Produktion und Montage vermieden werden. Diese integrative Herangehensweise ermöglicht es, dass alle relevanten Aspekte bereits in der Konzeptionsphase berücksichtigt werden.

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